DSIP

Peptidforschung

DSIP

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SKUNL-DSIP-10MG

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Produktdetails

Überblick

DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide) ist ein in der Neurophysiologie untersuchtes Nonapeptid. Das vorgesehene Format enthält 10 mg pro Fläschchen als lyophilisiertes Pulver. Der Name geht auf experimentelle Untersuchungen langsamer EEG-Wellen zurück.

Struktur und technische Daten

Technische Daten

Die Referenzsequenz enthält neun Aminosäuren: Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE). Die Angabe 10 mg bezeichnet die nominale Masse je Fläschchen, keine Lösungskonzentration.

DSIP
DSIP · 2D-Molekülstruktur — PubChem. PubChem CID 68816
Sequenz
WAGGDASGE
Molekülformel
C35H48N10O15
Angegebene Molekülmasse
848.8 g/mol
CAS-Nummer
62568-57-4
PubChem-CID
68816

Molekulare Referenzdaten.

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Forschungskontext

Die ursprünglichen Arbeiten beschreiben Isolierung, Synthese und EEG-Untersuchungen in Tiermodellen. Sie bilden den historischen Forschungskontext und belegen keine Behandlung von Schlafstörungen durch dieses kommerzielle Material.

Ursprung und experimenteller Kontext

DSIP wurde in den 1970er-Jahren anhand von Schlafexperimenten an Kaninchen charakterisiert. Frühe Arbeiten verglichen isoliertes Peptid, synthetisches Material und Sequenzfragmente mittels EEG-Aufzeichnungen und verknüpften eine definierte chemische Identität mit messbaren neurophysiologischen Größen.

Was EEG-Studien messen

Delta-Aktivität ist eine niederfrequente Komponente des EEG-Signals. Experimente beschreiben Veränderungen der Aufzeichnung und des Verhaltens im untersuchten Modell. Erhöhte Delta-Aktivität allein misst nicht die Schlafqualität; der Peptidname belegt auch keinen einzelnen gesicherten Rezeptormechanismus.

Stabilität und Peptidfragmente

Enzymatischer Abbau ist von biologischer Aktivität zu unterscheiden. In-vitro-Studien untersuchten DSIP und Analoga in Gehirnextrakten. Beim Probenvergleich sollten Sequenzintegrität, mögliche Abbauprodukte und Versuchsbedingungen dokumentiert werden, statt jedes Signal dem intakten Peptid zuzuschreiben.

Identität und Sequenzvergleich

DSIP ist von modifizierten Analoga und Sequenzfragmenten zu unterscheiden. Bei der Analytik werden Sequenz, chemische Form und tatsächlich gemessene Chargenmasse getrennt betrachtet.

Chargendokumentation

Die Moleküldaten beschreiben die Referenzverbindung. Identität, Gehalt und Reinheit des gelieferten Materials sind anhand des jeweiligen Chargenzertifikats zu prüfen. Analysen und Ergebnisse anderer Anbieter werden diesem Produkt nicht zugeschrieben. Ausschließlich für die Laborforschung; nicht für die Anwendung am Menschen oder in der Tiermedizin.

Charakterisierung und Synthese

Isolierung des Nonapeptids und EEG-Vergleich mit synthetischen Formen im Tiermodell.

10.1073/pnas.74.3.1282

In-vitro-Abbau

Untersuchung des Peptids und seiner Analoga in Gehirnextrakten zur experimentellen Stabilität.

10.1016/0361-9230(77)90058-2

Was bedeutet die Angabe in mg?

Sie bezeichnet die nominale Masse pro Fläschchen, keine mg/ml-Konzentration oder Anwendungsempfehlung. Bei der Mischung benennt 10+3 mg die beiden Komponenten getrennt.

Repräsentiert die Struktur die gelieferte Charge?

Die PubChem-Abbildung zeigt die Referenzverbindung. Identität, chemische Form, Gehalt und Reinheit des tatsächlichen Materials erfordern die Dokumentation der jeweiligen Charge.

Wie werden Lagerung und Stabilität geprüft?

Maßgeblich sind Etikett, Sicherheitsdatenblatt und chargenspezifische Hinweise. Moleküleigenschaften allein bestimmen kein Verfallsdatum oder eine Haltbarkeit nach Öffnung für dieses Produkt.

Produktkatalog für Forschungsaktivitäten. Nicht zur Anwendung am Menschen oder bei Tieren. Dieser Hinweis ersetzt keine Prüfung der geltenden Vorschriften.